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KunstFestSpiele 2015

Künstlerbiografien - Tanz Boden Stücke

Franui Musicbanda, Wolfgang Mitterer

Franui Musicbanda, Wolfgang Mitterer: Tanz Boden Stücke , Sa 6.6., 20:00

Franui Musicbanda

Franui ist der Name einer bestimmten Almwiese im Osttiroler Dorf Innervillgraten/ Österreich, in dem die Musiker des Ensembles aufgewachsen sind. Die Musicbanda spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und verfügt über einen sofort wieder erkennbaren Klang (die besondere Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern). Franui waren und sind bei bedeutenden Festivals und Konzertveranstaltern zu Gast. Bei der Ruhrtriennale in Duisburg realisierten Franui 2005 das Singspiel „Steine und Herzen“. In Zusammenarbeit mit Nico and the Navigators entstand 2006  „Wo du nicht bist“. 2008 war die Franui-Uraufführung mit dem Titel „Nur ein Gesicht“ bei den Bregenzer Festspielen zu sehen – eine Auseinandersetzung mit den Deutschen Volksliedern von Johannes Brahms. 2009 wurde anlässlich des 250. Todestages von G. F. Händel die Franui-Pasticcio-Oper „Anaesthesia“ aufgeführt. Im Juni 2010 wurden die „Mahlerlieder“ bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und 2011 bei den KunstFestSpielen aufgeführt. Bei den Salzburger Festspielen 2012 wurde das Musiktheaterstück „Meine Bienen, eine Schneise“ von Händl Klaus und Franui welturaufgeführt.  Die CD „Mahlerlieder“ erschien im April 2011. Mit dieser Aufnahme komplettierten die Musiker ihre Trilogie über das Liedschaffen im 19. Jahrhundert, die 2007 mit der CD „Schubertlieder“ begann und im Jahr darauf mit „Brahms Volkslieder“ ihre Fortsetzung fand.

Wolfgang Mitterer

wurde 1958 in Lienz in Osttirol geboren. Sein in Graz begonnenes Orgelstudium setzte er später in Wien fort und ergänzte es dort um ein Kompositionsstudium bei Heinrich Gattermeyer. Sein Werkkatalog umfasst mehr als 100 Werke für verschiedenste Besetzungen. Mitterer vernetzt instrumentale und vokale Live-Ensembles mit elektronischen Ringbeschallungen, setzt Sägewerke und alte Kirchenorgeln in neue Klangbewegung und bindet große Gruppen von Choristen und Blasmusikkapellen in seine kompositorischen Aktionen ein. In seiner Arbeit überlagert sich Improvisation mit fixiertem Notentext. Seine Stücke bleiben geprägt durch den kalkulierten Einsatz des Unvorhersehbaren und Unerwarteten als Auslöser von musikalischen Prozessen. Mitterer erhält Kompositionsaufträge von Veranstaltern wie den Wiener Festwochen, dem Steirischen Herbst, Wien Modern, dem Wiener Konzerthaus und diversen europäischen Rundfunksendern und den KunstFestSpielen 2014. Er tritt regelmäßig als Solist und im Kollektiv in Konzerthäusern und bei internationalen Festivals auf. Für sein Wirken als Musiker und Komponist erhielt er u. a. den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, ein Staatsstipendium der Republik Österreich, einen Preis der Ars Electronica, den Max-Brand-Preis, den Prix Futura Berlin und den Emil-Berlanda-Preis.