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KunstFestSpiele 2015

Künstlerbiografien - Audioguide III

Heloisa Amaral, Alexandre Babel, Johannes Kreidler

Johannes Kreidler: Audioguide III , So 7.6., 18:00

Heloisa Amaral

wurde in Brasilien geboren. Im Alter von sechzehn Jahren zog sie nach Deutschland, um bei James Avery zu studieren. Später absolvierte sie einen Master in historischer Aufführungspraxis bei Robert Hill und siedelte dann für ein Masterstudium im Fach Klavier nach Norwegen über. Sie ist Mitglied des innovativen, in Oslo ansässigen Ensembles neoN und arbeitete eng mit renommierten Komponisten zusammen (wie Helmuth Lachenmann, Matthias Spahlinger, Nicolaus A.Huber, Simon Steen-Andersen.) Als Solistin und Kammermusikerin trat sie beim Huddersfield Contemporary Music Festival, dem Ultima Festival in Oslo, dem Borealis Festival in Bergen und in der Londoner Konzertserie Cutting Edge auf. 2012 erhielt sie ein Stipendium der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt. Neben ihrer Tätigkeit als Musikerin organisiert sie Konzertserien und andere Kulturveranstaltungen in Oslo. Von 2010 bis 2012 war sie Kuratorin bei Ny Musikk Oslo. Derzeit arbeitet sie als Bildungskoordinatorin beim Osloer Ultima Festival.

Alexandre Babel

wurde in Genf geboren. Er studierte Schlagzeug am dortigen Konservatorium sowie in New York bei Ben Perowski und Jeff Hirshfield. Als Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist ist er sowohl in der zeitgenössischen Musik als auch in der experimentellen Musik aktiv. Er tritt als Solist und Ensemblemusiker weltweit auf. Seine Kompositionen wurden aufgeführt in der Eyedrum Art & Music Gallery in Atlanta, am Oberlin College in Ohio und beim Festival Archipel in Genf. Alexandre Babel ist Mitglied des Kammerensemble Neue Musik Berlin und konzertiert als Gast mit dem Ensemble Modern, dem Schlagquartett Köln und dem Ensemble Musikfabrik. Zu seinen derzeitigen Projekten gehören Fosil (mit Theo Nabicht), das trio KBB (mit Hans Koch und Gaudenz Badrutt), White Zero Corp. (mit dem Komponisten Pierre Jodlowski). Seit 2006 leitet er das Festival Batteries! in Genf. Er unterrichtete 2008-2009 an der dortigen Hochschule für Musik und  hielt Vorträge an der Universität der Künste Berlin, der Melbourne University sowie der WAAPA (Western Australian Academy for Performing Arts).

Johannes Kreidler

geboren 1980, studierte von 2000 bis 2006 an der Musikhochschule Freiburg und am Conservatorium Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei Mathias Spahlinger und Orm Finnendahl. 2008 erregte er größeres Aufsehen durch eine Kunstaktion, bei der er für die Anmeldung eines 33-sekündigen elektronischen Stückes mit 70.200 Fremdanteilen bei der GEMA mit 70.200 Formularen in einem Laster vorfuhr. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis. Seit 2006 hat Kreidler Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung, Komposition und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der Musikhochschule Detmold, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Aufführungen auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen (2012, 2014, 2015), den Wittener Tagen für Neue Kammermusik (2013), den Darmstädter Ferienkursen (2010, 2012, 2014), Ultraschall Berlin (2013), dem Ultima Festival Oslo (2010, 2014), Musica Strasbourg (2010), der Gaudeamus Music Week (2010) und dem Huddersfield Contemporary Music Festival (2010, 2011). Im Wolke-Verlag sind die Bücher erschienen „Loadbang. Programming Electronic Music in Puredata“ (2009) und „Musik mit Musik – Texte 2005-2011” (2012).